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Quitte

Quitte

Cydonia oblonga – Der Quittenbaum, ein Rosengewächs, wird schon seit Jahrtausenden kultiviert. Durch ihre entzündungshemmende Wirkung wird sie schon lange zur Unterstützung des Darms und Magens eingesetzt. Die Schleimstoffe und Antioxidanien, sowie Mineralstoffe und Vitamine sind eine Wohltat für die Darmflora und helfen somit den Stuhlgang zu regulieren. (Sowohl bei Durchfall als auch bei Verstopfung)

Zusätzlich ist sie ein super Heilmittel im Herbst und Winter bei Erkältungen. Auch da hilft sie
uns gegen trockene Schleimhäute und Husten, sowie bei Halsschmerzen oder sogar Angina.

Man muss sie nur möglichst schnell zur Hand haben. Bsp. in Kombination mit Honig (Manuka von Sonnentor zum Beispiel) und etwas Zitronensaft.

Um die Quitte haltbar zu machen, sollte man sie am besten einwecken, damit man immer ein Glas im Vorrat hat, oder besser 2-3 Gläser.

 

Quitte

Quitte

 

Fotos Esther Michel: www.esthermichel.com

 

Aprikosen

Aprikosen

Diese wunderschönen weichen, fast pudrigen Früchte sind nicht nur herzhaft fein, sondern super erfrischend über die heisse Jahreszeit. Ihre Saison hier bei uns reicht von Juni bis September, und auch einmachen kann man sie sehr gut. Obwohl ich ja der Meinung bin, Früchte
einzumachen ist etwas schade, da man dann meist, Zucker zuführt. Falls man aber Kompott ohne Zucker macht, ist das eine tolle Sache.

Aprikosen helfen Blut zu bilden und sind daher perfekt in der Schwangerschaft und Stillzeit, oder bei Eisenmangel und Müdigkeit. Es gibt mittlerweile viel verschiedene Sorten, von hellgelb bis Dunkelrosa. Durch ihren leicht bis sehr saueren Geschmack bewahren und tonisieren sie das Yin (auch Blut gehört zum Yin) und sind verdauungsregulierend. Das ist perfekt für Kinder, welche zu Verstopfung neigen, bsp. im Znüniböxli. Da kann man auch gut auf die getrocknete (ungeschwefelte) Variante ausweichen, die wirken dann manchmal fast noch besser. Bei getrockneten Früchten sollte man sich an der Menge aber immer an der richtigen Frucht orientieren, und nicht Berge essen. Also 1-4 halbe getrocknete Aprikosen wären völlig ausreichend.

Von Rohkost darf es auch für Kinder im Sommer ein bisschen mehr sein, wenn mittags und abends warm gegessen wird, liegt auch eine rohe Frucht zum Zvieri oder Znüni drin.

Foto by: Esther Michel

 

 

Baby Shiatsu

Kurs: BabyShiatsu im GZ Hottingen

 Berührung für die ganz Kleinen

BabyShiatsu ist sanft und wunderschön

Die japanische Babymassage hilft Dir mit feinen Berührungen Vertrauen und eine tiefe Bindung zum Baby aufzubauen, 

um die Entwicklung Deines Babys von Anfang an zu unterstützen. Beim BabyShiatsu werden die noch nicht ausgereiften Meridiane der Babys durch sanften Druck stimuliert. Ihr könnt als Eltern dem Baby genau die Impulse geben, die es in seiner aktuellen Entwicklungsphase gerade braucht. Auch bei Regulationsstörungen, Bauchweh oder Verdauungsbeschwerden wirkt es wundervoll. 

BabyShiatsu kombiniere ich in der Praxis gerne mit einer 

Mama-Behandlung: Akupunktur oder Ernährungsberatung für den Milchfluss, Rückenschmerzen, Verspannungen oder Erschöpfung. Die Behandlung passe ich individuell an Mama und Baby an. In Kursen üben wir 45 min mit dem Baby, mit Pausen. Ist es müde oder hungrig, darf natürlich gestillt oder geschlafen werden.

Ich freue mich auf Dich und Dein Baby!

NÄCHSTE KURSDATEN

FÜR BABYS BIS CA 6 MONATE:

Kurs 1: jeweils freitags: 3./10./17. September 2021

9.15-10 Uhr, Kosten 130.- CHF

Kurs 2: jeweils freitags: 24. September, 1./8. Oktober 2021

9.15-10 Uhr, Kosten: CHF 130.-

Kursort: GZ Hottingen, Klosbachstrasse 118, 8032 Zürich

Mitbringen: Eine Krabbeldecke/Tuch, Wickelzeug, Fläschchen (falls nicht gestillt), ein Spielzeug fürs Baby

Anmeldung/Fragen via Email: info@botanicaltreat.ch

Romina Baumann, TCM-Therapeutin, Diätistin und Phytotherapeutin

Botanical Treat, Falkenstrasse 26, 8008 Zürich, Mobil 076 493 45 63

info@botanicaltreat.ch, www.botanicaltreat.ch

Foto: www.esthermichel.com

Anmeldung via Email: info@botanicaltreat.ch

https://gz-zh.ch/gz-hottingen/angebote/baby-shiatsu-kurs/
Foto Esther Michel: www.esthermichel.com

Randen

Randen

Die Rande gibt ihre Wirkung schon mit ihrer Farbe preis: Sie tonisiert das Blut!
Bei Blut-Mangel kann man sie gut mehrmals wöchentlich gekocht essen. Kinder sollten die Randen nur in gekochter Form geniessen, da sie roh nicht sehr einfach verdaulich ist. Es gibt Kinder, die essen sie schubweise sehr gerne, nämlich dann, wenn sie besonders viel Eisen und Blut brauchen. Also umbedingt dem Instinkt der Kinder folgen. Auch wenn sie sie phasenweise wieder gar nicht mehr essen.
Randenknollen regulieren den Stuhlgang zum Beispiel bei Verstopfung und tonisiert das Magen- und Milz-Qi.
Obwohl sie ein sehr kohlenhydrathaltiges Gemüse ist, hilft sie, einen erhöhten Cholesterinwert zu senken.

Es gibt eine sehr feine vegane Bratensauce mit dem Zusatz von Rande, wird die Sauce richtig rot, und die Kinder mögen sie gerne über Kartoffelpüree.
Für die Sauce benötigt man folgendes:

Gemüse was man gerade hat:

Knollensellerie, Randen, Karotten, Lauch, Frühlingszwiebel, Champions.

  1. Das Gemüse scharf anbraten in etwas Öl bis es etwas braun wird.
  2. 1 EL Mehl drüber streuen. (Oder Maizena)
  3. 2-3 EL Tomatenmark dazugeben und kurz anbraten
  4. Ablöschen mit 1 Glas Rotwein
  5. Lorbeerblatt und Thymian beigeben
  6. Mit 2-3 Gläser Gemüsebouillon ablöschen
  7. Etwas kochen und reduzieren.
  8. Abschmecken mit Pfeffer und Salz

Dazu passt auch Quinoa oder gebratene Polenta sehr gut!

Der Vorhimmel

Die Schwangerschaft – Das Baby im Vorhimmel

Die Wanderung durch den Vorhimmel.
Der erste Erdenzweig ist die Empfängnis selbst und unterliegt der impulsgebenden Kraft der Gallenblase. Und die gesamte Schwangerschaft stellt der 2. Erdenzweig des Lebens dar.

Alle zwölf Meridiane sind gleichwertig prägend für die Schwangerschaft. Die gesamte Schwangerschaft unterliegt der Leber. Aber das Kind macht in den 40-42 SSW alle 5 Wandlungsphasen durch – man nennt es auch: Die Wanderung durch den Vorhimmel.

Holz – Feuer – Erde – Metall – Wasser.

Die Kraft der Meridiane der zugehörigen Wandlungsphase zeigt sich in der Entwicklung des Kindes und oft auch in den Symptomen der Mutter.

Schwangerschaft stellt zwar keine Krankheit dar, aber Akupunktur und auch Moxa unterstützen diesen Prozess optimal. Sodass das Kind diese Wandlungsphasen reibungslos durchlaufen kann, und seine Konstitution über die Behandlung der Mutter gestärkt werden kann. Damit es im Nachhimmel bestmöglich starten kann.

Feige

Feige

Ficus carica – Diese wunderschöne Frucht ist mir erst mit Italienreisen ans Herz gewachsen. Früher gab es die hier selten, und wenn dann schmeckte sie selten, da sie innwendig meist trocken war, und viel zu unreif gepflückt wurde, damit sie beim Transport nicht beschädigt wird. In Italien kann man sie direkt vom Baum wegessen mit samt der Schale.
Die Frucht selbst enthält ganz viele kleine Sämchen im Innern und enthalten neben vielen Ballaststoffen (vor allem in getrockneter Form) auch Mineralien und Spurenelementen und Vitamine: Kalzium, Kalium, Zink, Vitamin B1 …

Die Feige kann man gut zum Backen von nahrhaften Gebäck gebrauchen, oder bei trockener Verstopfung. (zum Beispiel im Wochenbett oder schon kurz nach der Geburt). Dann weicht man die getrockneten über Nacht in Wasser ein, trinkt dieses am nächsten Morgen und isst die eingeweichten Feigen.

Die Yin tonisierende Wirkung erweist sich auch bei Reizhusten, trockenem Hals oder Magenschleimhautproblemen als sehr nützlich.

Jetzt im Dezember gibt es sie sogar noch auf dem Markt (aus Italien).
Am besten schmecken sie mir aber definitiv im Spätsommer.

Birnenmus

Birnenmus

Birnenmus ist hier und jetzt das allerbeste, was wir zu Hause kochen können.
Bei Lungenschleim, Husten, Erkältungen, Asthma und keuchender Atmung gibt es kein natürliches besseres Mittel, welches effizient hilft und auch für Kinder nicht nur gesund sondern auch super lecker ist! Gegen virelle Infektionen (ja auch gegen das Co…. Virus)

Also ran an die Weckgläser. Birne ist Saison, und auf dem Markt finden sich feine auserlesene Sorten. Mein Favorit ist die Crassane Edelbirne, aber auch die Gute Luise oder Packhams Birne finde ich toll. Kaiser Alexander und Conference Birnen hingegen überzeugen mich nicht. Jedes mal wenn ich sie kaufe, sind sie zu hart, und am Schluss wenn ich sie verwenden will, braun und zu weich. Aber es gäbe viele alte Sorten, wenn man Glück hat, besitzt man einen Birnbaum, das wäre mein grösster Wunsch für einen eigenen Garten – Träumen darf man ja!

Foto: Esther Michel

Rezept: 

1kg    Birnen geschält oder ungeschält in Würfel schneiden, und in eine Pfanne geben. 
Etwas Wasser beigeben. Zugedeckt bei kleiner Hitze weich kochen und danach mit dem 
Stabmixer pürieren. (Kein Zucker beigeben!)

Heiss in ausgekochte und (wichtig!) saubere Weckgläser oder andere Gläser abfüllen, fest verschliessen und auskühlen lassen. Die Gläser können danach noch eingeweckt werden!

Hafer

Hafer

Das Energie Getreide Nummer 1 ist definitiv Hafer. Er wird schon seit je her in der Schweiz angebaut und wurde schon früh kultiviert.
Hafer stärkt das Qi jedes Funktionskreises: Lunge-Herz, Milz-Magen-Darm, Leber und auch den des Geistes. Nun, der Geist ist zentral in der chinesischen Philosophie und Medizin. So kann man mit Ernährung auch den Geist stärken, was westlich undenkbar wäre.

Ja, Hafer hilft bei Einschlafstörungen oder allgemeiner Unruhe. Oft kombiniert man es mit Melasse, da diese das Blut nährt und sich der Schlaf dadurch bessert. (Hafermilch oder Congee

Es ist ein sehr eiweissreiches Getreide, und gut für Vegetarier und Veganer und es ist super Morgengetreide um fit für den Tag zu werden. Da es das Yang wärmt, ist es super bei Kindern, die schnell frieren oder Verdauungsbeschwerden haben. Es ist günstig und fein, neutral, und kann sowohl salzig als auch süss zubereitet werden. Wir machen gerne Porridge damit oder Energiekugeln (Powerballs…), diese sind auch sehr toll zum verschenken für werdende Mamas oder zum Besuch für Mamas im Wochenbett.

Foto von Esther Michel

Federkohl, Blattgemüse

Federkohl und co.

Nachdem die letzten Blätter der Bäume mit ihrer goldgelben und roten Farbe die letzte Wärme des Sommers nochmals aufleuchten lassen, fallen sie nun langsam aber sicher alle zu Boden und es beginnt nun eine etwas kältere Jahreszeit. Im Herbst, der Jahreszeit der Wandlungsphase des Metalls entwicklen viele ihre Hautprobleme wie Neurodermitis, Psoriasis oder trockner Haut, allmählich schleichen sich erste Erkältungen und Husten ein, den die Lunge und Haut sind die “Organe” des Metalls. Nicht nur die Bäume, auch wir wenden uns wieder mehr nach Innen, beginnen uns zurückzuziehen um Ruhe und neue Kraft zu tanken. Dadurch finden wir hoffentlich auch zur inneren Ruhe und diese Besinnung schafft uns einen Ausgleich um den Anforderungen des nächsten Zyklus gewachsen zu sein.
Um unsere Immunabwehr zu stärken, können wir nicht nur Ingwertee trinken und Kurkuma essen, was momentan in aller Mund ist, sondern auch ganz viel grünes Blattgemüse essen. Die Natur schafft es nicht aus Zufall, im Winter gesunden Federkohl wachsen zu lassen, oder Winterspinat und Weisskohl. Diese Gemüse sind wahre Vitaminbomben. Sie tonisieren das Blut durch ihren Eisengehalt und stärken die Abwehr mit Vitamin C. Sie sind antioxidativ und kräftigen unser Qi auf allen Ebenen.
Gerade Kinder mögen die Gemüse gerne in Suppen oder in einem Auflauf oder in altbewährten Rezepten wie Pizzoccheri – ein Lieblingsrezept meiner Kinder. Einfach alles durchprobieren und schauen was am besten ankommt!

Foto by: Esther Michel

nächster Familienküche Kurs

 

Für alle die meinen letzten Ernährungskurs verpasst haben!
Mein nächster Familienküche Kurs findet bald statt: 

Freitag: 26. Juni 13-15 Uhr
im Coworking Space von Tadah Zürich

– Kleine Einführung in die TCM Ernährung und Vollwertküche
– Eiweiss: Alternativen für kleine Fleischesser oder Vegetarier :
– Welche Nährstoffe braucht ein Kind?
– Kinder und ihre Tücken beim Essen : Viele Rezeptvorschläge und Literaturtipps

Anfragen bezüglich Inhalts gerne an mich direkt per Mail.

Anmeldungen hier

Alle Fotos: Fotocredit: Bobo Choses – www.bobochoses.com
Thank you Bobo Choses