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YinfürMamas

Yin für Mamas

Wenn meine Kinder ihren Mittagsschlaf machen, dann versuche ich
so oft wie möglich nichts zu tun und mich zu erholen. In der chinesischen “Diätetik”, übersetzt nicht als Diätarten zu verstehen, sondern als “L E B E N S W E I S E”, benötigen wir  Ruhe um Yin aufzubauen. Dies tun wir also wenn wir schlafen, oder wenn wir uns einfach gemütlich eine kleine Auszeit vom Rundum nehmen und einen Tee trinken. Yin tonisierende Tees gibt es viele: Bsp. Rotklee, Brennnessel, Frauenmantel etc.

Da gerade Mütter immer in Bewegung sind und sich von morgen früh bis abends spät um ihre Kleinen kümmern und nicht primär um sich, ist es um so wichtiger, eine solche Auszeit einzuplanen. Ich persönlich mache mir täglich ein oder zwei Goodies von feinen Nahrungsmittel, die ich gerne mag: EinenGranatapfelsaft mit Wasser verdünnt, dazu ein paar ausgewählte Nüsse oder ein Stück Vollwert-Kokoskuchen oder einen starken Kaffee mit etwas Bitterschokolade. In denen Momenten bin ich davon überzeugt, dass mein Yin ums doppelte ansteigt;) und ich danach wieder fit fürs Kinderloben bin.
Als Mama gewöhnt man sich nicht nur irgendwann an etwas wenig Schlaf, sondern auch an ständiges Wechseln der Tätigkeiten und immer Augen offen halten zum Beispiel wenn man mit Kleinkindern draussen unterwegs ist. Das erschöpft das Yin! Darum also immer wieder feine und ruhige Momente im Alltag einplanen und Mittagszeiten als Ruhezeiten ernennen, ob die Kinder noch Mittagsschlaf machen oder nicht. Auch die etwas Grösseren benötigen dies.

Kommen wir in einen starken Yin-Mangel (zum Beispiel nach der Geburt eines Kindes, wo man sich darum auch im Wochenbett befindet) reichen solche kleinen Yin-Goodies nicht mehr. Es benötigt längere Ruhephasen, regelmässige Mahlzeiten mit warmem Essen mit viel Vollwertgetreide und Gemüse oder sogar Fleischbrühe.

Es gibt im Leben immer wieder Yinschwächere Zeiten, oftmals erkennt man die auch selbst, meist wenn man sich neben “normaler” Müdigkeit noch erschöpft und ausgezehrt fühlt, trockene Haut hat, ständig Durst und keine innere Ruhe mehr.

Darum umbedingt vor 23 Uhr ins Bett, um dann in der Nacht ganz viel Yin aufzubauen, einfach so. Verhelfen kann da ein Kissenspray mit Lavendel von Susanne Kaufmann zum Beispiel (auch für Kinder geeignet)

Bei Yin-Mangel empfehle ich 1 x wöchentlich Akupunktur und täglich Kräutertinkturen oder Tees und manchmal auch kleine Qi-Gong Übungen für zu Hause oder ich verschreibe Yoga anstelle vom Fitnesstraining.

 

 

Salz

Salz Sale Salis

Salzig – einer der 5 Geschmäcker, und ich wage zu behaupten, der Wichtigste von allen.
Zwar ist unser erster Geschmack, den wir im Mutterleib kennenlernen, der Süsse, denn
der Grundgeschmack des Fruchtwassers ist Süss. Kaum aber sind wir auf der Welt sind wir umgeben vom Salz des Meeres, und den Bergen. Die Süsse birgt sich dann in den Pflanzen wieder, zum Beispiel in Beeren, die gefüllt sind mit sekundären Pflanzenstoffen und erst noch richtig gesund.

In der TCM gehört der salzige Geschmack zum Element des Wassers und den Organen Niere und Blase. Der salzige Geschmack kann “pathogene Feuchtigkeit” auflösen, leitet nach unten und wirkt abführend. Bei Feuchtigkeit im Bereich von Atemwegsverschleimungen helfen Meersalzspülungen. Ein zuviel an Salz aber kann Hitze und Bluthochdruck verursachen und schädigt die Niere.

Süss und salzig ausgewogen in einem Gericht lieben die meisten. Beide Geschmäcker zusammen kombiniert wirken vollkommen und sind daher so genüsslich. Zum Beispiel eine Misosuppe mit Algen (Miso hat etwas salziges und süsses). Oder Süsskartoffelfries mit Salz im Ofen.

Ein ganzes Buch nur dem Salz gewidmet schrieb Thomas Strässle im 2010, herausgegeben vom Hanser Verlag.

SalzSalz

vegane Kinder

Vegane Kinder

Bilder: Bobo Choses: www.bobochoses.com

Viele von euch haben sich vielleicht schon gefragt, ob es möglich ist, sein Kind vegan zu ernähren. Wenn das eigene Kind plötzlich kein Fleisch mehr essen will (das gibt es), und
vielleicht zusätzlich noch an Lactoseintoleranz leidet, dann wird man zwangsläufig mit dieser Frage konfrontiert!

Und JA, es ist möglich, sein Kind vegan zu ernähren. Meine sind bisher aber nicht Veganer.
Also es gibt aber einiges zu beachten, und es ist nicht sinnvoll und sogar gesundheitsgefährdend
wenn man einfach Fleisch und Milchprodukte plötzlich weglässt.
Es ist nötig, sich Fachinformationen zu holen. Zum Beispiel hier:

https://vegan.ch
https://www.pcrm.org/good-nutrition/nutrition-for-kids

Auch ist es nötig, dies mit dem Kinderarzt oder Kinderärztin zu besprechen.
Er kann einen zusätzlich informieren und sagen, ob es auch nötig ist, Nährstoffe zu substituieren , was es übrigens meistens ist. (Vitamin B12 ist nicht möglich über die vegane Ernährung ohne angereicherte Nahrungsmittel zu sich zu nehmen) Zusätzlich sind Eisen, Vitamin D und auch Fettsäuren ein Thema.

Grundsätzlich kann man aber ohne Problem mit einer vollwertigen veganen Küche Kinder gross und stark ziehen. Man muss sehr abwechslungsreich essen und schauen, dass auch genügend Eiweiss gegessen werden.
Ich freue mich immer Ernährungsberatungen für Kinder zu machen: Sie sind gnadenlos ehrlich, was sie gerne mögen und was nicht, und ob sie die Behandlung toll finden, oder eben nicht.
Bei veganen Kindern schaue ich mir das Milz-Qi genau an! Ist das Verdauungsfeuer stark und genügend Blut und Yin vorhanden? Es kann durchaus sein, dass einen TCM-Blut-Mangel vorherrscht, ohne einen westlichen Eisen- oder Blutmangel diagnostiziert zu haben. Denn die TCM funktioniert ja quasi als Frühwarnsystem. Da schaue ich dann, ob und wie wir Blut aufbauen können.

Nun, ich habe nicht vor meine Kinder vegan zu ernähren, aber wir essen wenig Fleisch, dafür immer wieder mal Fisch, und gezielt einige Milchprodukte, die für uns gut sind. Da ich aber sonst sehr vollwertig koche mit 90% Vollkorngetreide und vielen Hülsenfrüchten, sind wir gut unterwegs. Ich glaube auch rein ökologisch gesehen (mal abgesehen von dem ganzen “Tieressen-Thema”) hat vegane Küche Zukunft, und ich freue mich jene zu unterstützen, die sich informieren wollen.

 

Rotbuschtee

Rotbuschtee

Mein absoluter Favorit ist der Rotbuschtee! Rotbusch, oft nur Rooibos genannt,
ist in seinem natürlichen Geschmack sehr mild und weich. Er hat etwas erdiges, und trotzdem
eine frische Note. (oft wird er leider mit künstlichen Aromen ergänzt.)

Viele meiner Patienten verraten mir in der Anamnese, dass sie gerne Tee trinken, und
ich merke dann schnell, dass sie immer denselben Tee trinken. (Meist: Minze, Kamille Ingwer-Zitrone, oder Grüntee) Aber leider ist es so, dass es nicht so vorteilhaft ist, immer denselben Kräutertee zu trinken. Denn alle Kräuter haben Wirkungen. So ist zum Beispiel Minze sehr kühlend, und Ingwer macht Hitze. Es wäre also falsch im Winter viel Pfefferminztee zu trinken,
oder dauernd Ingwertee zu sich zu nehmen.

Am besten sind Kräutermischungen, die ausgewogen sind (Ich erstelle euch gerne ein für euch passendes Rezept). Aber auch einzelne Tees können sinnvoll sein, und manchmal auch praktisch, im Beutel, wenn es mal schnell gehen muss. Roiboshtee ist thermisch neutral und eher trocknend. Er kann also Feuchtigkeit ausleihen, von der haben wir ja oft zu viel. Er wirkt dank seiner Flavonoiden beruhigend und ausgleichend und enthält viele Antioxidantien. Er
ist also antibakteriell, entzündungshemmend und antiallergisch. Man kann ihn auch gut mit Fenchel oder etwas wärmendem kombinieren.
Einzig bei Yin- und Blut-Mangel sollte man nicht mehr als 1-2 Tassen täglich trinken, da dies
dann noch verstärkt würde, da er ja trocknend ist.

Es gibt sehr viele zu aromatische Rotbuschtees in Fertigform (Vanille etc.), welche sehr künstlich wirken, aber auch einige sehr feine: zum Beispiel Sirocco Rooibosh Tangerine.
Am allerliebsten mag jedoch den Nature Rotbuschtee, am besten von Sonnentor oder einem anderen Biolabel.

 

warmer Tee

warmer Tee

Es ist immer noch Winter, und deshalb sollten wir umbedingt warm trinken! Es gibt so viele feine Teesorten, mittlerweile sogar im Beutel. Tee kann so viel Gutes tun! Er wärmt die Mitte und je nach Sorte, weckt er uns auf, beruhigt den Magen oder hilft der Verdauung. Also bitte bitte Finger weg von eisgekühlten Getränken, welche im Winter sowieso nicht serviert werden sollten.

In vielen Ländern werden Gewürze addiert, dies verleiht dem Tee eine kraftvolle Note. Allerdings sollte man schauen, dass man nicht täglich literweise Ingwertee trinkt, oder Kardamontee, alles im Maß, denn sonst fördert dies Hitze im Körper oder wir werden sogar anfälliger für Infekte. Denn auch die Tees sind dem Klima und der Jahreszeit angepasst. Es wäre also Falsch literweise marokkanischen Pfefferminztee zu trinken, der würde uns momentan zu sehr kühlen und wir würden noch mehr frieren. Stattdessen sollte man Kräutertees immer mal wieder wechseln und am besten lässt man sich gleich eine eigene passende immunstärkende Kräuterrezeptur von mir herstellen, die auf eure eigenen Disharmonien und Harmonien im Körper abgestimmt ist.

japanische akupunktur

Japanische Akupunktur

Japanische Akupunktur ist die sanfteste aller Akupunkturen. Viele, welche zu mir in Behandlung kommen, sind glücklich überrascht, dass Sie überhaupt keine “Nadeln” spüren oder sogar schmerzt. Sie kommen richtig zur Entspannung.

In Japan entwickelte man einen eigenen Stil der “TCM”. Im Unterschied zur klassischen TCM ist sie viel feiner und grundsätzlich eine konstitutionelle Therapiemethode. Das heisst, es wird weniger symptomorientiert gearbeitet, sondern mehr die Grundkonstitution des Patienten oder eben auch des Gesunden gestärkt, und die Energien ausgeglichen. Anhand verschiedener Reflexzonen vor allem am Bauch aber auch am Hals werden bestimmte Stagnationen aufgespürt und mit wenigen Nadeln direkt gelöst.

Ich bin immer wieder begeistert, wie schon Verbesserungen nach nur einer oder zwei Sitzungen eintreffen.

 

Akupunktur in der schwangerschaft

Akupunktur vor und in der Schwangerschaft

Für eine Schwangerschaft braucht es sehr viel! Nach TCM: Blut, Yin, Qi und Jing – also von Allem. Um diese zu stärken und den Qi-Fluss zu beeinflussen kann Akupunktur schon vor einer Schwangerschaft sehr unterstützend wirken.
Nach dem Prinzip von Frau Ruthild Schulze wird monatlich das jeweilige”Element”, in welcher sich Mutter und Kind befindet, unterstützt und tonisiert. Damit werden die bestmöglichen Bedingungen für die Schwangerschaft und auch fürs Baby nach der Geburt geschaffen. Gezielt auf die Geburt wird dann die geburtsvorbereitende Akupunktur angewandt.

Die Akupunktur in der Schwangerschaft ist eine sehr sanfte Methode Mutter und Kind zu stärken, Symptome zu lindern und eine gute Verbindung beiden zu schaffen.

 

Rosa Canina

Erkältungen bei Kindern

Erkältungen sind so lästig. Und kaum hat man die eine hinter sich oder noch nicht ganz ausgeheilt, kommt der nächste Infekt. Gerade im Frühjahr, wenn einige Viren kursieren, oder man glaubt, der Winter sei schon vorbei, häufen sich die Infekte!

Was hilft? Rosa Canina in spagyrischer Form: ein alternativmedizinisches Mittel in der Gemmotherapie (erhältlich in jeder Apotheke, meist zu bestellen), und dieses hilft super bei Erkältungen, vor allem gut auch bei Kindern einzusetzen. Bei Halsschmerzen, Husten oder auch für Ohrenschmerzen, ein Sprühstoss in den Rachen geben. Das Mittel habe ich immer vorrätig zu Hause, und Erkältungen werden kürzer und weniger mühsam. (Auch für Erwachsene!)Ist die Nase dazu noch verstopft, kann es helfen, eine halbe Zwiebel nachts neben das Kinderbett zu legen. Wen dieser Geruch stört, kann auch das ein paar Tropfen wohlriechendere Tyhmianöl auf etwas Watte geben und in die Nähe des Bettes (nicht in das Bett!!) geben. (Bsp. oben am Babyhimmel befestigen). Dies öffnet die Atemwege über Nacht und dies lässt die Kinder besser schlafen! Na dann freuen wir uns auf den Frühling, wenn die Heckenrose blüht, oder besser noch die Knospen spriessen, denn für die Gemmotherapie werden nur die jüngsten Knospen verwendet, in denen steckt die ganze Heilkraft.

Salbei

Salbei

Der “Echte Salbei”, in Latein “Silvia offizinale” ist in ganz Europa verbreitet und wir lieben ihn für seine entzündungshemmende Wirkung im Hals und Rachen. Es gibt aber noch weitere Salbeisorten, beinahe 1000, aber die meisten sind nur Zierpflanzen. Den “echten Salbei” sollte man im Winter immer im Vorrat haben, denn auch für Sinusitis, Husten oder Heiserkeit ist er eine wahre Wunderpflanze. Darüber hinaus wirkt er auch aufs weibliche Hormonsystem, und unterstützt Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden oder Frauen mit PMS Symptomen und schmerzhaften Menstruationsblutungen.

Vielen Dank liebes Team von Atelier Atelier volvox für die schönen Fotos, die ich hier dafür
verwenden darf! www.ateliervolvox.ch

Früchte_für_Kinder

Früchte für Kinder

Die Auswahl an Früchten im Laden ist immens! So gibt es jetzt zum Beispiel wieder ganz viele Orangen und Mandarinen, Trauben, Äpfel, Birnen, Quitten, Kakis etc.

Aber was ist gesund und gut für uns und unsere Kleinen? Prinzipiell kann man sagen, dass im Winter in unseren Breitengraden wenig Früchte wachsen und deshalb auch weniger Früchte konsumiert werden sollten. Auch isst man im Winter meist warm, und auch Früchte kann und soll man wieder mehr warm essen.

Nun, nach TCM sollte man Kindern und vor allem Kleinkindern und Babys im Breialter keine grossen Mengen an kühlenden Früchten geben, da die Verdauung der Kleinen sowieso noch schwach ist, und kühlende Früchte auch die gesamte Verdauung kühlen. Zuviel Verzehr also von Mandarinen, Orangen, Kiwis und Mangos und auch alle Produkte daraus wie: Babybrei, Smoothies und Shakes machen unser Verdauungsfeuer also zunichte, was sich dann in vielen Symptomen zeigt wie: Verdauungsbeschwerden, weiche Stuhlgänge, Blähungen und Erkältungskrankheiten, die sich ständig wiederholen. Vor allem der aktuelle Trend: alles kalt oder mit Eis zu geniessen, macht die Wirkung noch schlimmer. Für Kinder gilt immer: gekocht statt roh, und wenn roh, dann mindestens Zimmertemperatur, nie aus dem Kühlschrank! Nun gegen ein zwei Birnenschnitze zum Zvieri spricht also nichts.

Kühl oder sogar kalt sind im Prinzip alle exotischen Früchte, welche irgendwo im warmen und heissen Klima wachsen, und die Wirkung da ja dann total Sinn macht. Auch Zitrusfrüchte, welche schon etwas näher wie in Italien angebaut werden, sind von Ihrer Temperatur her kühl und deshalb ungeeignet.

Leider ist auch die bei uns sehr beliebte Banane eine Tropenfrucht und deshalb ist sie für Kleinkinder nur in sehr kleinen Mengen zu empfehlen, da sie eine Schwäche der Mitte (Mitte=Verdauungsorgane) noch unterstützt.

Leider ist es schwierig den Durchblick zu behalten, wenn man im Geschäft steht und einkaufen will. Im Prinzip muss man dann einfach kurz über die Herkunft einer Frucht nachdenken. Wächst sie bei uns (also ursprünglich), ist sie gerade Saison (ohne beheiztes Gewächshaus) und gibt es sie in Bioqualität, dann kann man zuschlagen – in Maßen nicht in Massen! (Denn auch an den Zucker ist noch zu denken).

Übrigens für Babybrei immer gekochte Früchte nehmen und warm servieren. (Äpfel, Birnen, Aprikosen, Beeren etc.)  Nur schade dass die Banane immer für den ersten Babybrei empfohlen wird. (Die Banane hat anderen wichtigen therapeutischen Nutzen!)