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Mandarinenschale

Mandarinenschale

Citrus reticulata pericarpium – Die Mandarine wird in Europa zwischen November und Februar kultiviert. Ihr feines Öl in der Schale wird für die Parfümindustrie gebraucht, aber auch als tonisierende Heilpflanze. Sie tonisiert das Milz-Qi: ist also gut bei Appetitlosigkeit, Völlegefühl oder Übergewicht. Des weiteren ist sie Energie spendend und super bei Erschöpfung, zum Beispiel als Aufguss.

Kohl

Kohl, Weisskohl

Der Kohl ist eine wahre Energieknolle. Schon seit je her weiss man sie als Vitamin C Spender im Winter sehr zu schätzen. Weisskohl ist ein sehr verdauungsförderndes Gemüse, welches, wenn es zu rohem Sauerkraut verarbeitet wird, die Darmflora reguliert (durch Milchsäurebakterien). Bei Darmflorastörungen sollte man jeden Tag 2 EL Sauerkraut essen. Wichtig ist aber, dass es roh ist und nicht gekocht. (also sollte man es nur leicht erwärmen, nicht kochen, aber auch nicht eiskalt aus dem Kühlschrank essen, weil es sonst die Mitte schwächen würde) Weisskohl reguliert die Verdauung auch bei Verstopfung, Magenschmerzen (roher Saft trinken) oder entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen wie Colitis ulzerosa oder Gastritis.
Wenn man eine zu schwache Mitte hat, bzw. einen Milz-Qi-Mangel sollte man Kohl nicht in grossen Mengen verzehren, da er blähen kann und somit der Milz-Qi-Mangel noch grösser wird.

Granatapfel

Granatapfel

Punica granatum – Der Granatapfel ist eine wunderbare immunstärkende Frucht. Am Strauch sehen sie aus wie Kugeln am Christbaum, im Geschmack sind sie süss bis säuerlich und essen kann man eigentlich nur die Kerne, welche das Fruchtfleisch um sich haben.

Er hat die wertvolle Eigenschaft das Nieren-Yin zu tonisieren, was nur wenige Nahrungsmittel können. Somit ist er sehr gut einzusetzen bei Osteoporose, Haarausfall, alternder Haut und Wechseljahrbeschwerden, letzteres vor allem auch durch die Östrogen anregende Wirkung. Es ist auch ein Öl oder Zäpfchen für die äusserliche Anwendung erhältlich, dies zur Unterstützung lokal auf der Vaginal-Schleimhaut bei Trockenheit durch den sinkenden Östrogenspiegel in den Wechseljahren.

Er hat eine beruhigende Wirkung und kann bei Depressionen als auch Nervosität verwendet werden.

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Olivenbaum

Olive

Olea europaea – Es gibt nichts schöneres als in Italien zwischen Olivenbäumen zu sitzen und ein paar Feigen und Ziegenkäse zu essen. Der Olivenbaum wird schon seit Jahrtausenden kultiviert und gehört zu der Familie der Ölbäume. Es gibt verschiedenste Sorten in Grösse und Farbe. Diese sind zum Beispiel Taggia Oliven aus Ligurien. Sie sind sehr klein aber sehr geschmackvoll.  Daraus gibt es ein sehr fruchtiges Olivenöl.

Oliven können Wunder bewirken, wie das Olivenöl auch. Sie senken den Cholesterinspiegel (leiten Nässe aus) und leiten Toxine aus.
Sie helfen bei Gallenflussstau oder Gallenblasenträgheit und Gallensteine und sind befeuchtend, einerseits für den Darm (bei Darmträgheit) oder für die Lunge und den Hals bei Durst und Heiserkeit.

Olive

Birne

Birne

Die Birne ist eine unterschätzte Frucht – sie hat eine befeuchtende Eigenschaft für die Lunge und den Hals, also ist sehr gut bei Lungen-Yin-Mangel oder bei trockenem Husten. Man könnte verdünnten Fruchtsaft (1dl Saft auf 1 Liter Wasser, nicht eiskalt!) über den Tag verteilt trinken. Wichtig ist es, dass der Saft ungesüsst ist und nicht aus Konzentrat stammt. Am besten natürlich wäre er selbstgemacht – oder auch als Kompott.

Bei zähem Schleim in der Lunge könnte man den unverdünnten Birnensaft mit Zitronensaft mischen und täglich zwischen 200 ml – 700 ml davon trinken. (Sei es bei Bronchitis oder Sinusitis)

Bei Kälte der Mitte, Durchfall, oder Husten aufgrund von Kälte sollte man keinen Birnensaft verwenden, da die Birne und Rohkost eine kühlende Wirkung haben.

Erbsen

Erbsen

Alle Bohnen und Erbsen stecken voller Energie! Speziell die grünen frischen Erbsen enthalten viel B Vitamine und alle essenziellen Aminosäuren. Deshalb sind sie speziell für Veganer und Vegetarier geeignet. Leider bekommt man frische Erbsen nur auf dem Markt oder beim Fachhändler. In den Läden gibt es nur die Tiefgefrorenen. Geschmacklich sind diese aber kaum mit den Frischen zu vergleichen und das aufwändige Schälen lohnt sich sehr und macht auch den meisten Kindern grossen Spass!

Neben den vielen Nährstoffen sind die Erbsen gut bei Übelkeit und Erbrechen, denn sie harmonisieren die Milz und den Magen und regulieren so die Verdauung.

 

Boretsch

Boretsch und Kohl

Borago officinalis –

Der wunderschöne Boretsch ist ein super Kraut bei Erkältungen und perfekt für den Winter. Er unterstützt die Lungenenergie und hilft bei Erkältungen, Husten oder Halsschmerzen.

Zusammen mit Kohl ist es ein Kraftpaket für den Winter, sei es in einer feinen Suppe oder gedämpft als Gemüse.

Erdbeere

Erdbeere

Fragaria spec.

Nur schon bei der Betrachtung hat man die Vermutung, dass die Erdbeere was Kostbares und Gesundes sein muss. Das ist sie in der Tat. Sie schützt vor einem erhöhten Cholesterinwert und vor Arteriosklerose und tonisiert unser Qi der Milz, Leber und Niere. Während der Saison kann man sie gut ins tägliche Frühstücksmüsli einbauen um die Grundenergie zu unterstützen und sogar die Zähne zu stärken – also eine wahre Wunderbeere!

 

Bärlauch

Bärlauch

Allium ursinum – Der Bärlauch hat eine unheimliche Kraft, und ist im Wald einfach zu finden. Im Wald duftet es schon einige Meter entfernt nach dem besonderen knoblauchartigen Geruch.
Wie die anderen Lauchsorten ist er Toxine ausleitend, lipidsenkend, blutreinigend und gallentreibend, und dafür wie geschaffen für die Frühjahrsentgiftung, zum Beispiel in einer herzhaften Suppe oder als Aufstrich. Bei der Suppe den Bärlauch erst zum Schluss beigeben, ansonsten verliert er stark an Aroma. Allerdings sollte man ihn möglichst jung pflücken, dann sind die Wirkstoffe noch am konzentriertesten. (dies gilt übrigens auch für die Brennnessel) und immer gründlich waschen.

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